WIEN

Haben Sie Wien schon bei Nacht gesehn? Haben Sie das schon erlebt? 
Man sieht zwar nicht, ob die Bäume blühn, welche besonders beliebt.
Achten Sie nicht auf das Riesenrad, so etwas lenkt Sie nur ab. 
Wie es sich oft schon bewiesen hat, wird Ihre Zeit viel zu knapp.
...Diese Stadt wird nie satt, sie verlangt einfach mehr.
Alle zieht es dahin, alle mögen sie sehr.
(Rainhard Fendrich, Wien Bei Nacht)



Wien ist tatsächlich eine Reise wert, oder auch mehrere. Wir waren mit Sicherheit auch nach dem zweiten Besuch nicht das letzte Mal dort. Obwohl es uns natürlich zu den berühmten Sehenswürdigkeiten wie Stehpansdom und Schloss Schönbrunn gezogen hat, war der Gesamteindruck von Wien ganz anders: größtenteils entspannt, eine wunderschöne Stadt, in der es sich einfach um den Ring zu bummeln lohnt, in die kleinen Gäßchen abseits der Innenstadt einzutauchen (und nie wieder heraus zu finden...). Logisch, daß auch der Prater nicht fehlen durfte...
Vielen Dank an Kris für den Stadtrundgang und für die vielen vielen Informationen, ohne die diese Seite nur wieder eine langweilige Bilderseite geworden wäre. Aber jetzt sind auch noch jede Menge Hintergrundinfos mit dabei, die sich sowieso kein Mensch merken kann. ;o)


Schloß Schönbrunn
Das Schloß Schönbrunn, etwas außerhalb der Stadt gelegen, protzt mit Größe und Raum - und mit Touristen aller Nationen.  Das Anwesen wurde im 14. Jahrhundert erbaut, beständig erweitert und war bis 1916 Habsburgerresidenz. Den Geschichten nach, die sich um Schönbrunn ranken, hat Kaiser Matthias 1612 bei einem Jagdausritt einen Brunnen entdeckt und das Schloß danach "Schönbrunn" genannt. 1683 wurden das Schloß und der Tierpark (der älteste der Welt) bei der Türkenbelagerung Wiens verwüstet. Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde das Schloß neu aufgebaut, renoviert, erweitert usw. Seit 1916 steht das Schloß leer.

Auch kleinere Attraktionen wie die Gloriette, von der aus man einen atemberaubenden Blick auf das Schloß und das gesamte Gelände sowie die Stadt im Hintergrund hat und die Wagenburg sind sehenswert.
 


Schloßhof

 

Blick in den Garten
 

Blick aufs
Schloß
 

Blick zur
Gloriette
 

Blick von der Gloriette
 

Wartende Fiaker
 

Krönungs-
kutsche
 

Wagenburg

 

Wagenburg

 

Wappen-
Inschrift
 

 

Palmenhaus (Schönbrunn)
Bei unserem ersten Besuch waren wir einfach nur begeistert von diesem riesigen Gebäude, Anfang 2003 gabs eine Weihnachtsstern-Ausstellung, bei der wir Wissenwertes über die Pflanzen erfahren haben und die neuesten Züchtungen und Arten bewundern konnten. Diese findet Ihr bei den anderen Blumen - Hier entlang!


 

 

 

 

 

Naturhistorisches Museum (Museumsquartier)
Seit 1889 werden im naturhistorischen Museum Ausstellungen gezeigt, die Sammlungen sind teilweise 250 Jahre alt (eines der wertvollsten Exponate ist die Venus von Willendorf aus der archäologischen Sammlung). Die meisten Stücke, die man bewundern kann, stammen von Expeditionsreisen, die von den Kaisern gesponsert wurden. Im Park zwischen kunst- und naturhistorischem Museum findet sich eine Statue von Maria Theresia und ihren vier Ratgebern. Die mineralogische Sammlung erstreckt sich über 6 Räume und ist eine der größten der Welt, sie umfaßt ca. 30.000 Objekte. Maria Theresia hat sie von einem italienischen Adligen gekauft. Sie war der Grundstein für das Museum.


 

 

 

Stephansdom
Ein typischer gotischer Dom, der im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt worden ist. Für den Wiederaufbau haben alle Bundesländer etwas gestiftet (von den Kronleuchtern über das Fensterglas bis hin zu den Fensterbänken). Man ist bis heute immer noch dabei, auch den zweiten Turm wieder aufzubauen und ständig finden die verschiedensten Renovierungsarbeiten statt. Der Architekt des Domes hat sich, weil er sein Monogramm nicht setzen durfte, in einem Bild und auch in der Kanzel selbst verewigt ("Fenstergucker").


 

 

 

Anekdote am Rande: Der letzte Kaiser, Friedrich III, dessen Sarkophag man im Dom besichtigen kann, hatte mit über 70 Jahren ein für damalige Zeiten wahrlich hohes Alter erreicht. Als er sich dann an einer unreifen Melone gütlich tat, starb er an den Folgen eines Magendurchbruchs.

 

Michaelerkirche
Unter der Kirche befinden sich Katakomben, die auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden (sehr interessant). Hier wurde außerdem Mozarts Totenmesse gelesen und sein Requiem zum ersten Mal aufgeführt.

 

Prater
Der Prater ist ein großes Areal mit weitläufigen Wiesen und Wäldern. Früher war dies das königliche Jagdrevier, heute bietet der Grüne Prater Erholung für jedermann. Der am meisten besuchte Teil des Pratergeländes ist jedoch der Volksprater, ein Vergnügungspark aus dem 19. Jahrhundert. Die zahlreichen Karusselle und Bahnen  ständig auf den neuesten Stand gebracht, mit modernen Freizeitparks kann dieser auch Wurstelprater genannte Park aber keinesfalls mithalten. Das wohl bekannteste Wahrzeichen des Wiener Praters ist das berühmte Riesenrad mit seinen 15 großen roten Gondeln. Von oben hat man einen tollen Blick über Wien, denn die Fahrt geht bis in eine Höhe von 60 Metern.

 


Rathaus
Auf dem Dach des Rathauses befindet sich eine Ritterstatue, die über Wien wacht. Das Gebäude erstrahlt jeden Abend in diesem Glanz. Es wurde im späten 19. Jahrhundert erbaut und beherbergt auch heute noch den Stadtrat.
 


Hofburg

Ursprünglich war die Hofburg das Stadtschloß der Habsburger. Heute residiert hier der österreichische Bundespräsident.
 


Schloß Belvedere

1955 wurde hier der Staatsvertrag unterzeichnet, danach war Österreich offiziell frei, d.h. die Besatzungsmächte zogen ab. Schloß Belvedere war der Sitz von Prinz Eugen von Savoyen und sein Name ist untrennbar mit diesem Schloß verbunden. "Sag zu einem Österreicher 'Belvedere' und als Antwort kommt 'Prinz Eugen'. Und keiner kann dir sagen warum." (Aha...)
 


Hundertwasserhaus
Die extrem spielerische Architektur dieser Häuser soll an eine Fata Morgana erinnern und ist ein typisches Werk des berühmten Künstlers Friedensreich Hundertwasser (Regentag Dunkelbunt).
Um den Bewohnern ein attraktives Heim zu schaffen, entwarf Friedensreich Hundertwasser 1985 im Auftrag der Stadt Wien einen kunterbunten Wohnkomplex mit unterschiedlichen Fenstern, Zwiebeltürmen, Erkern, kleine Balkonen und teilweise sogar welligen Fußböden und schiefen Wänden. Die Dachgärten sind mit Bäumen bewachsen und als Baumaterial wurde vor allem Holz, Keramik, Glas und Ziegel verwendet. (Quelle: www.wien.citysam.de)
 


Votivkirche

Errichtet 1855-79 nach Entwurf von H. v. Ferstel auf Anregung von Kardinal J. O. v. Rauscher und mit Hilfe des damaligen Thronfolgers Erzhzg. Ferdinand Maximilian (später Ks. Maximilian von Mexiko) zum Gedächtnis an die Errettung Ks. Franz Josephs I. beim Libényi-Attentat 1853. (Quelle:
www.wien-vienna.at)
 


Pestsäule

Errichtet als Dank für das Ende der Pestepidemie, gilt die Wiener Pestsäule am Graben als künstlerisch bedeutendstes Beispiel, deren Bau auf ein Gelübde von Leopold I. 1679 begonnen wurde, zunächst aus Holz. Johann Bernhard Fischer von Erlach beendete den Umbau nach geänderten Plänen als Steinsäule im Jahre 1692.
 

 


Volkstheater

Universität

Nationalbibliothek

Karlskirche


 

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