UNSERE BÜCHERKISTE

Ohne ein Buch in der Tasche vor die Tür zu gehen, ist für mich unvorstellbar. Früher nur Hobby, seit Hohlbein und PhaBuLa auch mehr oder weniger beruflich aber sind Bücher aus unserem Haushalt überhaupt nicht mehr wegzudenken. Praktisch überall stapeln sich Welten zwischen Pappdeckeln, mittlerweile so viele, daß wir (für Rezi-Online) lesen lassen müssen. ;o) Die meisten der hier vorgestellten Bücher bzw. Reihen gehören zu meinen Lieblingsbüchern, weil der mit der Schellenkappe mal wieder zu faul ist, ein paar Zeilen zu schreiben. Selber schuld.

Außerdem kann ich hier endlich mal so richtig dick Werbung für unseren Buchladen machen:
PhaBuLa - Der Phantastische Buchladen

Sicher, zu meinen Lieblingsbüchern gehören auch viele der Romane, die wir im Shop anbieten, einige davon, wie die meisten Neil-Gaiman-Romane oder viele Bücher von Wolfgang Hohlbein, auch signiert. Und auch wenn ich versuche, für die "offiziellen" Rezis objektiv zu sein, ohne daß es sich nach Schleimen anhört (mir gefallen die Bücher, die ich rezensiere, halt wirklich, ansonsten bin ich lieber still...), aber hier sind wirklich und wahrhaftig echte Lieblingsbücher aufgelistet. Natürlich hab ich viel mehr, aber es ist immerhin schon mal ein Anfang, nicht wahr?

 

WOLFGANG HOHLBEIN: AZRAEL
Geniales Buch. Mein Hohlbein Nr. 2 und das Ende jedes anderen Lieblingsautoren. Erzählt wird die Geschichte von Mark, der an seinem 18. Geburtstag aus dem Internat nach Hause fährt. Ihn plagen düstere Visionen, die sich als Erinnerungen herausstellen. Er konfrontiert seinen Vater mit seiner Vergangenheit und deckt ein Verbrechen an sich selbst und anderen Jugendlichen auf, das mit einer furchtbaren synthetischen Droge zu tun hat. Genau wie die Droge AZRAEL hat auch der Roman Azrael einen hohen Suchtfaktor. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören und viel zu schnell war das Buch zu Ende. Teil 2 hab ich dann leider auch gelesen, was sich (für mich) als schlimmer Fehler herausgestellt hat. Aber Band 1, der echte und wahre Azrael ist für mich ein Meilenstein in Sachen Spannung!

MAGUS MAGELLAN: DER GEZEITENWELT-ZYKLUS
Das Schicksal einer ganzen Welt nach einem Kometeneinschlag wird erzählt, und zwar aus der Sicht der Völker, die von den vier Schreibern der Gezeitenwelt einzeln unter die Lupe genommen werden. Die Handlungen selbst sind zu verzweigt, um auch nur Stücke des Inhalts zu verraten - aber wenn Ihr mal richtig gute und anspruchsvolle Fantasy mit einem gehörigen Schuß Völkerkunde der besonderen Art lesen möchtet, dann kann ich Euch die Gezeitenwelt-Romane nur wärmstens empfehlen. Selten hat mich eine "Weltgeschichte" so fasziniert wie die der Gezeitenwelt Ajuna.
Einer der Autoren, Tom Finn, hat eine sehr schöne Website, zu finden bei den Lieblinks.
 

 PAULINE GEDGE: HERRSCHER DER ZWEI LÄNDER
Für mich Hobby-Ägypter, wie mich ein Freund mal genannt hat, ist diese Trilogie wie alle anderen Romane von Pauline Gedge das Beste, was ich über das Alte Ägypten gelesen habe. Farbenfroher als Jacq und opulenter als Vandenberg, läßt Pauline Gedge einen den Sand zwischen den Zehen spüren und den gewürzten Wein schmecken, wenn sie das Leben zur Zeit der Pharaonen beschreibt. In "Herrscher der zwei Länder" wird die Geschichte von Pharao Ahmose erzählt, der sich gemeinsam mit seiner Familie gegen den Hyksos-Pharao auflehnt, der das ägyptische Volk unterdrückt. Eine ergreifende und mitreißende Familiensaga vor dem Hintergrund einer unvergleichlichen Hochkultur.

PAUL HARDING: DIE ABENTEUER VON ATHELSTAN UND CRANSTON
Zwei Freunde, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: ein Dominikanerpriester und ein saufender, fluchender Fettkloß von Richter, das sind die Hauptzutaten zu Kriminalgeschichten, die sich fast von selbst lesen. Jeder Roman gespickt mit mehrfachen tödlichen oder auch ganz alltäglichen Rätseln, die es für Athelstan und Cranston zu lösen gilt. Leider sind bereits etliche der Romane vergriffen. Die Abenteuer der ungleichen Gefährten müssen aber nicht der Reihe nach gelesen werden, jedes Buch für sich ist eine Liebeserklärung an das London des Mittelalters und ein Kriminalfall, nach dem sich Columbo oder "Die 2" die Finger lecken würden.
 

ANDREAS ESCHBACH: DER LETZTE SEINER ART
Ein sehr ungewöhnliches Buch. Obwohl ich von Andreas Eschbach bisher "nur" Bücher gelesen habe, die sich zwar auch mit Science Fiction beschäftigten, wie z.B. "Kelwitts Stern" und auch "Die Haarteppichknüpfer" (absolut genial!), ist "Der Letzte seiner Art" ein ganz anderer Science Fiction-Roman, der so sehr im Hier und Jetzt spielt, daß man vergessen möchte, wie es um den Protagonisten bestellt ist. Anstatt mit dem Schicksal zu hadern, versucht er einfach nur, ein ganz normales Leben zu leben - aber als gezüchteter Superman ist das nicht so einfach. Ich habe beim Autor nachgefragt (danke nochmal für die Antworten!), weil mich dieses Buch doch sehr beschäftigt hat. Das kurze Interview könnt Ihr auf der Buchseite bei PhaBuLa nachlesen.


Noch viele andere Bücher, die wir gelesen und die uns gefallen (oder auch nicht) haben, könnt Ihr auf einer unserer anderen Websites finden,
dem Rezensionsportal, das wir im März 2004 eröffnet haben und das dank vieler fleißiger Lesehelfer wächst und gedeiht:

 

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