Unser Bootsmann
 


Am 29. Juli 2008 erblickten 8 Berner Sennenhund-Rüden im bayrischen Wechingen das Licht der Welt. Einer davon war Dumbo - getauft von der ca. 8jährigen Tochter der Züchterin. Nachdem wir uns auf den ersten Blick in ihn verliebt hatten, gaben wir dem kleinen Wollknäuel dann einen richtigen Namen... Bootsmann.

Bootsmann lebt seit Oktober 2008 bei uns und hat richtig Spaß, ob nun mit oder ohne seinen neuen großen Bruder Mikey.

25. Oktober 2008

Ja, zugegeben, am ersten Abend habe ich mich nicht wirklich so gut benommen, denn ich hatte einfach Angst. Ich meine, bleibt Ihr mal allein mit einem Kerl, der genauso groß ist wie Eure 7 Brüder zusammen! Also haben mich Alien und Jester zu sich geholt und ich  durfte die erste Nacht mit in ihrem Schlafzimmer schlafen. Jaja, geschlafen haben wir alle nicht viel in dieser Nacht - ausgenommen wahrscheinlich der 7-kleine-Brüder-Kerl... Auf dem ersten Bild seht Ihr übrigens Candy, meine Mama. Die ist zwar auch schon sehr hübsch, aber wartet, bis ich groß bin. Ich werde nämlich noch VIEL schöner.

26. Oktober 2008

Am zweiten Tag, schon sehr früh, bin ich mit Alien, Jester und Mikey zu meiner ersten Erkundungsrunde aufgebrochen und habe viel Neues, vor allem Leute und Hunde, kennengelernt, die mich natürlich alle ganz toll fanden, was ja eigentlich auch zu erwarten war, oder? 

Mal unter uns: Das mit der Stubenreinheit hab ich noch nicht so ganz begriffen... Wenn ich mein Geschäft im Haus erledige, wird es sofort aufgewischt und weggeputzt: die Stube ist also hinterher wieder ganz rein. Aber dafür bekomme ich geschimpft. Verunreinige ich aber draußen die tolle Landschaft, wo alles so gut riecht, raschelt, kitzelt und sich zum Spielen und Draufrumkauen eignet, dann ist es gut und fein. Ich kann nur hoffen, daß mir das bald mal jemand wirklich einleuchtend erklären kann und in der Zwischenzeit mache ich eben einfach überall hin!

(Ende Dezember: Wir habens hingekriegt! Juchhu!! :) )

 

Ganz klasse ist es, mit meinen Freunden herumzutollen. Apollo, der junge Labrador und Dusty,  ein junger Goldendoodle, sind meine liebsten Spielkameraden. Aber ich spiele natürlich auch gerne mit den Großen, allen voran Mikey, der mich noch immer gewinnen läßt oder einfach weggeht. Aber bald hab ich ihn eingeholt und dann...

 

Weihnachten 2008

Etwas, das ich auch schnell gelernt habe, ist der Chefin Modell zu sitzen, wenn sie ihre ungewöhnlichen Fotos macht; wie etwa für Glückwunschkarten oder ihre Kalendermotive. Mikey ist da zwar schon ein Profi, aber für mich war das ganz neu. Dafür allerdings, finde ich, hab ich meine Sache toll gemacht! Und  keine Angst, die Nase war nie wirklich rot. Aber Alien fand, es passe einfach besser zum Geweih und mache mich ein Stück "echter".

Januar 2009

SCHNEE!!!
 

Meinen Namen kann ich schon in den Schnee schreiben, nur an der Leserlichkeit muß
ich glaube ich noch etwas arbeiten:

 

März 2009

So langsam, sagen Alien und Jester, wird aus mir ein richtiger Hund.

Wenn ein richtiger Hund alles kaputtmacht, was er zwischen die Zähne kriegt, jeden Mülleimer ausräumt, den er findet und auch sonst alles Mögliche und Unmögliche anstellt - oh ja, dann bin ich definitiv ein richtiger Hund! Zu meinen größten Jagderfolgen zählen eine Brille und ein Handy. Ach ja, und etwas, das die Chefin als "Rosa Elefant Nummer 1" bezeichnet hat. Oh, da war sie auch richtig böse mit mir und hat mich zwei Tage immer weggeschickt, wenn ich schmusen wollte. Leckerlis gabs in dieser Zeit auch gar keine. Bäh, blöder Elefant. Und dabei hat der noch nicht mal geschmeckt.

Apropos geschmeckt: Einen Ohrring hab ich auch mal gefressen, der von einem Silberring einfach so heruntergesprungen ist, nachdem ich den so ganz zufällig auf Chefins Schreibtisch gefunden habe. Ehrlich, lag da einfach so rum. Aber das doofe Ding hat mich vielleicht gequält, kann ich Euch sagen. Zwei Tage ist die Chefin hinter mir hergerannt und hat meine Machenschaften genauestens untersucht, wenn Ihr versteht. Aber irgendwann war ichs dann leid und hab den Anhänger wieder ausgespuckt, dem Chef genau vor die Füße. Ja gut, ein bißchen Frühstück war auch noch mit dabei - aber  irgendwie waren trotzdem alle froh. Die Menschen sind schon echt seltsam...

Aber ich bin einfach weiterhin goldig und noch viel goldiger, wenn ich mal wieder was angestellt habe - und bis jetzt hat der Ärger der Beiden noch nie lange angehalten... wie denn auch, bei DEM Blick, den ich draufhab. Da kann mir doch niemand lange böse sein. Oder?

Nun bin ich endlich erwachsen... groß nicht, denn "Groß ist was anderes", sagen die Chefs. Aber mir reichts. Ich hab auf jeden Fall Mikey überholt und auch sonst gibt es in der Nachbarschaft kaum einen Hund, den ich nicht überrage. Aber auf die Größe kommt es ja bekanntlich nicht an, sondern auf das, was drin steckt, stimmts? Und das sind bei mir nach Aussage der Chefitäten jede Menge Unsinn, Schalk und ... Blut.
Ja, auch ich durfte im Juni 2009 das erste Mal Blut spenden und habe so einem anderen Berner Sennenhund, der einen Unfall hatte, das Leben gerettet. Gern geschehen! :) 

 

 

 

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