PLAUEN  IM  VOGTLAND

 

 

Das Stadtwappen von Plauen, eingerahmt von den beiden "Stadtbären", links und rechts im Eingang des Vogtlandmuseums (Nähe Altes Rathaus)

Die kreisfreie Stadt im Tal der Weißen Elster wurde 1122 erstmals als "vicus plawe" erwähnt. Doch archäologische Funde beweisen schon eine Besiedlung dieses Gebietes um 1200 v.Chr. Die Stadtgründung erfolgte zwischen 1224 und 1244. Seit dieser Zeit erlebte Plauen eine wechselvolle Geschichte. Trotz mehrfacher Zerstörungen blieben viele sehenswerte Bauten erhalten. Zu den ältesten Bauwerken Plauens gehören die 1122 geweihte St. Johanniskirche mit ihrem hochgotischen Sterngewölbe, die 1244 erstmals urkundlich erwähnte Alte Elsterbrücke (inkl. der Alten Postsäule) und der ursprünglich zur Stadtbefestigung gehörende Nonnenturm. Das Wahrzeichen Plauens ist das Alte Rathaus aus dem 14. Jh. mit seinem Renaissancegiebel, der Kunstuhr (1548) und der Sonnenuhr (1784). 1912-13 erfolgte der Anbau des neuen Rathauses mit dem 64m hohen Turm. Einzigartig ist die von 1903 - 1905 erbaute Friedensbrücke. Sie überspannt das Syratal in einem Bogen von 90m Spannweite, bei einer Höhe von 18m und einer Breite von 17m. Heute ist sie die weitestgespannte Steinbogenbrücke Europas. 

Mit dem Vogtland-Theater, dem Vogtlandmuseum, dem Spitzenmuseum, der Schaustickerei, der Galerie e.o.plauen mit der Dauerausstellung zu Leben und Werk des Zeichners Erich Ohser - e.o.plauen ("Vater und Sohn"), sowie den zeitweisen Sonderausstellungen und dem Malzhaus besitzt Plauen kulturelle Einrichtungen, die einen Besuch unbedingt wert sind.

Soweit der "offizielle" Text aus dem Ratgeber und Anzeiger für die Region Vogtland (Ausgabe Frühjahr/Sommer 2002). Als gebürtige Plauenerin sind diese Dinge für mich nicht unbedingt das "Sehenswerteste" an meiner Heimatstadt. Es gibt Flecken in der Stadt oder der näheren Umgebung, die ich Reisenden auf jeden Fall ans Herz legen möchte.

 

Sternquellbrauerei Plauen

Spitzenmuseum 
Plauen

Stadtpark 
Elstertal 
Talsperre Pöhl

 

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